Purim

Purim

Megilat-EstherAnders als das Passahfest oder Jom Kippur ist Purim kein Feiertag, dessen Einhaltung in der Tora vorgeschrieben ist aber wir müssen kaum dazu aufgefordert werden, diese festliche Erinnerung an Gottes wachende Fürsorge für das Volk Israel zu feiern! Sie steht im Tenach im Buch Esther. Für manche ist Purim ein Tag lustiger Streiche und geräuschvoller, uneingeschränkter Späße. Für andere dreht sich alles um die Hamantaschen. Dieses köstliche mit Marmelade gefüllte dreieckige Gebäck erinnert uns nicht nur daran, wie der rachgierige Haman seinen wohlverdienten Lohn empfing, sondern sie schmecken einfach so gut. Und ist es nicht erfrischend, einen Feiertag mit einer Heldin als Hauptperson zu haben? Welches jüdische Mädchen wäre nicht gerne so mutig und schön wie Königin Esther?

Trotzdem spüren wir, dass mehr zu diesem Feiertag gehört als der Spaß und der Prunk, den wir alle vom Purimfest erwarten. Das Thema der Errettung ist offensichtlich, aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Gott in dem ganzen Buch Esther wieder und wieder nicht so auffällige Menschen und Situationen gebrauchte? Gott bringt Errettung nicht immer unseren Plänen oder Erwartungen entsprechend. Das Buch Esther ist ein Beweis dafür … und wir Juden für Jesus laden Sie ein, die messianische Perspektive einzunehmen: Gott hat einen persönlichen Errettungsplan für Sie, der auch aus einer unerwarteten Quelle kommen mag.

  • 5770: 27. Februar 2010 - 28. Februar 2010
  • 5771: 19. Marsch 2011 - 20. Marsch 2011
  • 5772: 7. Marsch 2012 - 8. Marsch 2012
  • 5773: 23. Februar 2013 - 24. Februar 2013

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„Ich bin ein Faschist,“ sagte der ärgerliche junge Mann, mit einem finsteren Blick in mein Gesicht. „Warum?“ fragte ich leise. Ich konnte sehen, dass mein potenzieller Gegner überrascht war. Offensichtlich erwartete er keine ehrliche leise Frage aus echtem Mitgefühl heraus. Er starrte mich verblüfft an, dann eilte er fort, bevor ich weiter mit ihm sprechen konnte. Diese Unterhaltung fand vor kurzem in Budapest statt, als ich Traktate austeilte. Und ich vermute, dass der verärgerte junge Mann die verunsichernde Erinnerung an seine Begegnung mit mir in sich trägt; hoffentlich ein kleiner Denkanstoß für viel Stoff zum Nachdenken. Der Austausch dient auch zu einer zeitgemäßen Erläuterung einer aktuellen Tatsache: Antisemitismus und Gottes Heilungsplan. Lassen Sie mich verdeutlichen.
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In diesem Jahr fällt Purim, (das Losfest), auf den 10. März (genau mit dem Sonnenuntergang des 9. März beginnend). Sie werden die Geschichte von Purim in dem Buch Esther finden. Die Schriften geben uns für dieses Fest kein Gebot, aber natürlich ist es eine Erzählung, die wert ist, weitergegeben zu werden, da sie von dem Versuch des bösen Haman berichtet, einen Völkermord an dem jüdischen Volk auszuführen, und von Gottes Errettung der Juden durch die jüdische Königin Esther und ihren Onkel Mordechai. Nicht wie das Passahfest oder Jom Kippur, ist Purim einer der Feiertage, deren Einhaltung uns in der Tora nicht geboten werden – aber es muss uns nicht geboten werden, diese Erinnerung an Gottes aufmerksame Fürsorge für Sein Volk…
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Der diesjährige Karfreitag ist ein Tag von zwei Galgen. Hier kommen auf ungewöhnliche Weise Karfreitag und Purim zusammen. Wir wissen: Der Karfreitag erinnert an die Kreuzigung unseres Messias Jesus. Purim erinnert an die Erlösung des jüdischen Volkes von Hamans Mordkomplott – davon lesen wir im Buch Ester. Selten fallen diese beiden Tage auf ein und dasselbe Datum; doch aufgrund der Unterschiede zwischen dem jüdischen (Mond-)Kalender und dem römischen oder christlichen (Sonnen-)Kalender stellt uns dieses Jahr vor eine seltsame und herausfordernde Kombination. Beide historischen Ereignisse haben mit Gott und den Galgen zu tun. Ich wollte diese beiden Tage und Gottes Wirken in der Geschichte nach den Aufzeichnungen der Heiligen Schrift einmal vergleichen und unterscheiden. Beide Ereignisse trugen sich im Nahen Osten…
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Wir leben in einer Zeit, in der die Aufforderung zur Vernichtung des jüdischen Volkes nicht nur ein historischer Verweis auf Nazideutschland ist. Das Böse ist allgegenwärtig und hat wieder einmal sein häßliches Haupt in Gestalt des iranischen Präsidenten Achmadynedschad erhoben. Dieser unverblümte Führer hat die Vernichtung des jüdischen Volkes zu einem Gegenstand der politischen Willensbildung seiner mächtigen Nation gemacht. Es gibt eine Warnung an Achmadynedschad und all diejenigen, die den Wunsch nach der Auslöschung der Juden hegen. wie schon George Santayana sagte: "Diejenigen, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen." Gott wird nicht untätig herzumsitzen und zusehen, wie Israel zerstört wird. Der Haß des Präsidenten Achmadynedschad gegen Israel ist eine ernste Angelegenheit. Die Presse…
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Purim kommt unter den jüdischen Feiertagen dem Karneval am nächsten. Kinder löschen den Namen Hamans mit ihren Rasseln aus. Junge jüdische Mädchen beteiligen sich an Königin-Ester-Schönheitswettbewerben. Purimspiele werden aufgeführt. Und alle naschen Mohnkuchen und Hamantaschen. Und dennoch steht hinter all diesem Feiern, hinter allem Essen und Trinken, eine äußerst düstere Botschaft: die Beinahe-Auslöschung des jüdischen Volkes. Das erinnert uns nachdrücklich daran, dass das Überleben jüdischer Menschen an einem seidenen Faden hängt - aber Gottes Hand wiegt schwerer. Der Geschichte im Buch Ester spielt im Persien des fünften Jahrhunderts v. Chr. Und die Ereignisse wie die Charaktere hinter Purim (Intrige bei Hofe, dramatische Konfrontationen, Helden und Schurken) sind nicht gerade der Stoff zum Schmunzeln. Sie könnten Elemente in einem Drama sein:…
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Eine Megillot ist eine der fünf Schriftrollen der Bibel (Ruth, das Hohelied Salomons, Klagelieder, Prediger und Ester). Meistens jedoch bezieht sich der Ausdruck auf die Rolle Ester, die vollständig am Purim gelesen wird. Weil die Rolle Ester zehn Kapitel lang ist, hat der Ausdruck "die ganze Megillot" die Bedeutung der Vollständigkeit oder des vollen Betrags von etwas bekommen. Die Geschichte von Ester ist uns vertraut aus den Tagen, als wir Kinder waren, viele von uns haben in Purimspielen teilgenommen, die in unserem Tempel, unserer Synagoge, unserer Hebräisch-Schule oder unserer Jugendgruppe veranstaltet wurden. Welches jüdische Mädchen hat sich nicht danach gesehnt, die Rolle der schönen Königin Ester zu spielen? Welcher jüdische Junge hat nicht mit seinen Freunden gewetteifert, wer den lautesten…

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